Die 5 Arten des Reichtums
Die 5 Arten des Reichtums ist ein Konzept, das dem gleichnamigen Buch The 5 Types of Wealth entstammt. Ich ĂŒbersetze es hier fĂŒr mich, und nehme dabei die Kernaussagen wieder auf.
Die 5 Arten
Die 5 Arten des Reichtums werden gebildet durch die Bereiche âFinancial Ressourcesâ, âTime Freedomâ, âMeaningful Relationshipsâ, âMental Clearity and Growthâ sowie âPhysical Healthâ.
Jedes dieser Bereiche teilt sich auch wieder auf in 3 weitere SÀulen. Auf die ErklÀrung komme ich im weiteren zu sprechen.
Finanzielle Ressourcen
RegelmĂ€Ăiges Einkommen
Das regelmĂ€Ăige Einkommen ist die Basis, und das, was am hĂ€ufigsten mit âArmutâ oder âReichtumâ verbunden wird. Es kann sich zum Beispiel zusammen setzen aus:
- Dem Einkommen, das man durch seinen Beruf erhÀlt
- Einkommen aus NebenbeschÀftigungen
- Passive Einnahmequellen.
HĂ€ufig ist es auch das Konzept derer, die âRente mit 40â oder Ă€hnliches Anstreben, dass sie versuchen passive Einnahmequellen aufzubauen, die ĂŒber Jahre hinweg stabil laufen. Zum Beispiel, indem Online-Kurse angeboten werden, und diese immer wieder neu verkauft werden.
Ausgaben-Management
Der sinnvolle Umgang mit Geld ist der logisch folgende Schritt. Denn wenn man weiĂ, wie viel man jeden Monat zur VerfĂŒgung hat, kann man auch planen, wie viel man jeden Monat ausgeben kann.
Wichtig dabei ist natĂŒrlich neben der Tatsache, dass man seinen VerhĂ€ltnissen angemessen leben sollte, auch, dass man regelmĂ€Ăig Geld spart, sich einen Puffer fĂŒr Investitionen aufbaut und dem Drang widersteht einfach mehr Geld auszugeben, weil man ja mehr Geld zur VerfĂŒgung hat.
Langfristige Investition
Langfristige Investitionen sind genau das, wie sie auch genannt werden. Es geht darum, dass man regelmĂ€Ăig Geld beiseite legt und dieses langfristig investiert, um so ein Vermögen ĂŒber die Zeit aufzubauen.
Dazu zĂ€hlt aber nicht nur die Investition in Form von Aktien, Immobilien, SparplĂ€nen und Ă€hnlichem, sondern auch die Investition in einen selbst: Kurse, BĂŒcher, Skill-Entwicklung, Coaching, usw.
Zeitliche Freiheit
Bewusstsein (âAwarenessâ)
Viele Menschen unterschĂ€tzen deutlich wie viel Zeit sie verschwenden. Daher ist es wichtig das Bewusstsein dafĂŒr zu schaffen, welche AktivitĂ€ten man macht, welche einem Energie geben und welche Energie entziehen.
Aufmerksamkeit (âAttentionâ)
Nachdem man sich das Bewusstsein geschaffen hat, ist der nÀchste folgende Schritt, dass man seine Aufmerksamkeit bewusst steuert, und auf die AktivitÀten lenkt, die einen weiter bringen. Dabei ist es wichtig, dass man sich auf die PrioritÀten fokussiert, die wirklich wichtig sind, und einen weiter bringen. Wenn man zu viele Ziele hat, dann erreicht man an vielen Stellen nichts nachhaltiges und ist stattdessen abgelenkt.
Das ist grundsĂ€tzlich auch etwas, das ĂŒber Agile Methoden abgedeckt wird. Denn auch bei den agilen Methoden ist es das Ziel, dass man sich im Moment auf weniges konzentiert, um so das Kontext-Switching zu reduzieren.
Kontrolle
Nachdem man weiĂ, welche Inhalte wichtig sind, und auf welche Inhalte man seinen Fokus richten sollen, ist der dritte Schritte davon, dass man aktiv die Kontrolle darĂŒber erringt.
Das erinnert mich auch aktiv an das Zitat:
Erfolg ist eine Folge. - Beatrix Bauckhage
Dieses Zitat macht deutlich, dass Erfolg kein Zufall ist. Das heiĂt es ist wichtig die Kontrolle zu haben, um hier zum Erfolg zu kommen.
Bedeutungsvolle Beziehungen
Innerer Zirkel
In der Tiefe von Beziehungen geht es darum, wen man zu seinem inneren Zirkel zĂ€hlt. Es geht darum, es sich zu einer regelmĂ€Ăigen Gewohnheit zu machen, genau diese Menschen seine WertschĂ€tzung auszudrĂŒcken.
Netzwerke
Neben dem inneren Zirkel hat man natĂŒrlich noch viele weitere Beziehungen. Ein Netzwerk aus Freundschaften und Bekanntschaften. Hier empfiehlt es sich, die Orte aufzusuchen, in denen man Personen mit gleichen Interessen findet.
In meinem Fall ist das zum Beispiel der lokale Ortsverband des Deutschen Amateur Radio Club e.V. .
Es geht darum, Menschen mit Ă€hnlichen Interessen kennen zu lernen, und bedeutungsvolle Beziehungen zu ihnen aufbauen. Das kann zum Beispiel durch offene Fragen im Kennenlernprozess unterstĂŒtzt werden.
Erarbeiteter Status
Bei diesem Status geht es nicht darum, dass man protzt oder dass man ein Amt inne hat, von dem viele profitieren wollen. Es geht darum, dass man in seinem Netzwerk und in seinem Bekanntenkreis dadurch, dass man regelmĂ€Ăig beweiĂt, dass man zuverlĂ€ssig ist, einen Status als guter und zuverlĂ€ssiger Freund erarbeitet.
Mentale Klarheit und Wachstum
Bedeutung
Es geht darum, dass man weiĂ, was man mit seinem Leben anfangen möchte. Das man sich selbst kennt, und den Weg einschlagen kann, den man fĂŒr sich selbst als richtig und wertvoll identifiziert hat. Damit vermeidet man, dass man nur ein Leben lebt, das sich andere fĂŒr einen wĂŒnschen.
Wachstum
Wenn man weiĂ, was man erreichen möchte, ist der nĂ€chste Schritt seine FĂ€higkeiten dahingehend aufzubauen, dass man das besser erreichen kann. Daher ist das Lernen, der persönliche Wachstum ein sinnvoller nĂ€chster Schritt.
Zeit fĂŒr sich selbst
Es ist wichtig zu reflektieren und sich die Zeit zu nehmen. Das kann zum Beispiel ein Tag im Monat sein, bei dem man von den anderen alltĂ€glichen Aufgaben zurĂŒck tritt und stattdessen ĂŒber die allgemeine Ausrichtung nachdenkt.
Physische Gesundheit
Bewegung
Es geht darum, eine tĂ€gliche Praxis fĂŒr seine Bewegung aufzubauen. Zum Beispiel, durch tĂ€gliche SpaziergĂ€nge oder Sporteinheiten. Um damit den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern und einem die Energie zu geben, die man braucht.
ErnÀhrung
Nach der tĂ€glichen Bewegung ist natĂŒrlich auch die ErnĂ€hrung wichtig. Daher sollte man darauf achten, sich gesund zu ernĂ€hren, und zumindest zu vermeiden sich ununterbrochen ungesund zu ernĂ€hren. Sich mal was zu gönnen ist absolut in Ordnung. Aber ein GroĂteil soll eben gesunde ErnĂ€hrung sein.
Erholung
Um am Ende auch die Energie zu tanken, die man braucht, ist auch guter Schlaf wichtig. Daher ist es wichtig, dass man davon ausreichend viel und in guter QualitĂ€t bekommt. DafĂŒr kann es zum Beispiel hilfreich sein, dass man das Handy rechtzeitig weg legt, und auf digitale GerĂ€te verzichtet.
Fazit
Ich schÀtze den Ansatz der 5 Arten des Reichtums sehr. Man kann die verschiedenen Arten nach seinem eigenen Interesse unterschiedlich gewichten. Aber es vermeidet, dass man einzelne Aspekte ganz aus den Augen verliert.