DX-Cluster

Ein DX-Cluster ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Servern und Computer, die dazu dienen, Informationen von DX-Aktivitäten (also das Funken über große Distanz) zu sammeln, zu verarbeiten und weiterzuverteilen.

Ein Beispiel für ein DX-Cluster ist DA0BCC. Dies ist via Telnet erreichbar.

Der große Vorteil von DX-Clustern ist, dass wenn jemand hier einen “gespottet” hat, also eine Meldung hinterlassen hat, dass man gerade auf dieser Frequenz funkt, sich weitere interessierte finden, die eine Funkverbindung aufbauen wollen. Von entsprechend hohem Wert ist bei einem Amateurfunk Contest es eben, dass man selbst gespottet wird.

Im Sinne der Fairness, und des Spaß für alle beteiligten, ist es durchaus empfehlenswert auch andere Stationen zu spotten. Einige Log-Programme bieten hier entsprechende Möglichkeiten an, dies zum Beispiel direkt nach dem Loggen der Verbindung zu tun.

Das so genannte Self-Spotting, also die eigene Meldung “ich bin gerade hier”, ist je nach Aktivität erlaubt oder verboten. Bei vielen Contesten ist es verboten, bei anderen ist es explizit erlaubt oder sogar gewünscht (POTA, SOTA).